Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.

 

01.12.19

Wir waren die letzten Wochen wieder viel unterwegs um Streuner einzufangen und zum Kastrieren zu bringen. Im November waren es elf Stück und alle sind bis auf eine wieder zurück in ihrem alten Revier und werden dort versorgt. Eine Katze hatte eine eitrige Ohrenentzündung und wohnt aktuell in einer Einzelpflegestelle, damit sie ihre Medikamente bekommen kann. Sie darf dann nächste Woche, wenn alles ausgeheilt ist, wieder zurück in die Freiheit.

Insgesamt konnten auch zwölf Katzenkinder von der Strasse gerettet werden. Sie sind zum Teil schon in ein neues Zuhause gezogen oder wurden von den Findern bzw. der Tierklinik übernommen. Drei Kleine sind noch in einer Pflegestelle und wenn sie alt genug sind, suchen wir ihnen ein eigenes Zuhause.

Leider hatten wir die Woche auch einen verletzten Streuner. Er ist auf einem Firmengelände in einem Kippfenster stecken geblieben. Dank guter und schneller Reaktion der Leute vor Ort, die ihn auch gleich in die Tierklinik gebracht haben, ist er schon wieder auf dem Weg der Besserung und hat keine bleibenden Schäden. Er hatte einen Schutzengel. Bitte lassen Sie keine Kippfenster unbeaufsichtigt.

Heute waren unsere Helfer auf dem Metro-Flohmarkt und konnten sagenhafte 125 Euro für das Vereinskonto einnehmen. Ganz lieb danke für all die tollen Flohmarktsachen, an alle Einkäufer und unsere nicht kälteempfindlichen Helfer.

Die letzten Wochen hatten wir noch zwei Fundhunde, beide sind bereits wieder beim Besitzer. Auch ein verletzter Raubvogel wurde uns gemeldet. Er war wohl wo dagegen geflogen, ist aber selbständig davon, als wir ihn sichern wollten.

Ganz lieb danke auch für all die Futter-, Streu- und Geldspenden. Wir konnten wieder größere Tierarztrechnungen bezahlen und unsere Futter- und Pflegestellen versorgen.

Wir wünschen Ihnen allen noch einen schönen 1. Adventsabend und sagen bis bald

 

16.11.19

Vielen lieben Dank für die tollen Flohmarktsachen, Futter-, Sach- und Geldspenden.

Am Dienstag waren wir erfolgreich und konnten zwei Streuner einfangen und zum Kastrieren bringen.
Ein kastrierter Streuner ist seit gestern wieder zurück in Freiheit. Die andere Mieze ist noch beim Tierarzt. Gut, dass sie in die Falle ist, denn sie hatte eine massive Ohrenentzündung und wird noch behandelt.

Ab Montag gehen unsere Fangaktionen weiter. Wir konnten nächste Woche, bei unseren Tierärzten, OP-Termine reservieren.

Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Wochenende und sagen bis bald.
 

10.11.19

Zum Abschluss des Wochenendes möchten wir uns mit Neuigkeiten bei Ihnen melden:

Wir sind aktuell mitten in der Planung der restlichen Kastrationsaktionen für dieses Jahr. Wir sprechen gerade Termine für die Operationen mit unseren Tierärzten ab, schauen überall noch nach dem Rechten und ob noch Katzenkinder unterwegs sind. Wir haben an vier Stellen noch Katzen und Kater, die kastriert werden müssen. Die Kleinen werden natürlich vorher gesichert und ziehen erstmal zu Pflegefamilien.

Leider hatten wir, durch das  neblige Wetter und da es recht früh dunkel wird, in den letzten Wochen mehrere Verkehrsopfer zu beklagen. Bitte fahren Sie alle vorsichtig, egal ob Haus- oder Wildtiere: sie danken es Ihnen.

Unsere Helfer waren Ende Oktober nochmal auf dem Metro-Flohmarkt und konnten 72,50 Euro für die großen und kleinen Sorgenkinder einnehmen. Vielen lieben Dank an alle, die uns mit Flohmarktsachen unterstützen und an alle die fleißig einkaufen. Auch auf unserem Online-Flohmarkt konnten wir die letzten Wochen einige Bücher an die Frau/ den Mann bringen.

Der nächste Metro-Flohmarkt ist am 1. Dezember. Die Termine für 2020 haben wir noch nicht.

Leider hatten wir in der letzten Zeit wieder hohe Tierarztkosten und sind froh um jeden Euro, den wir aufs Vereinskonto einzahlen können. Hier auch ein ganz liebes Dankeschön an alle die uns finanziell und auch mit Futter- und Streuspenden unterstützen.

In den nächsten Wochen wird Zeit ein großer Faktor werden. Denn die Fangaktionen sind oft mit langen Wartezeiten verbunden. Nicht jede Katze möchte sofort in die Falle und wir müssen natürlich auch die Tierarztfahrten mit einkalkulieren. Danke an unsere eifrigen Helfer, die viel Freizeit opfern.

Igeltechnisch ist es nun ruhiger. Wir hatten ja mehrere geschwächte Jungtiere, die tagsüber herumirrten. Sie konnten zum Teil nach tierärztlicher Behandlung wieder raus in die Freiheit. Ein paar werden erst im Frühjahr wieder ausgewildert werden können, weil sie für den Winterschlaf viel zu leicht und zu schwach sind.

Wir wünschen Ihnen allen für morgen einen guten Start in die neue Woche und sagen bis bald.

05.11.19

Es ist Herbst und unsere Helfer und Tierärzte sind wieder fleissig


Wir haben im Landkreis noch mehrere Katzen/Kater von Höfen zum Kastrieren. Einer durfte bereits letzte Woche zurück in die Freiheit, eine morgen.

Danke ganz herzlich an alle vernünftigen Hofbesitzer und an alle ehrenamtlichen Mithelfer. Danke an alle die uns mit Spenden unterstützen und die Hilfe möglich machen.

 

17.10.19

Seppi - was aus einem Streuner werden kann

Können Sie sich Euch noch an den alten Streuneropi erinnern, der im Nachbarort an einer Futterstelle aufgetaucht ist?

Sehr scheu, voller Bisswunden vermutlich von einem Marder, dünn, zahnlos, unkastriert und verschnupft?

Nach dem Kastrieren und der Wundversorgung bekamen wir noch das FIVpos. Ergebnis aus dem Labor.

Dank seiner Pflegemama und ganz viel Lieblingsfutter - danke an alle Spender - ist er jetzt ein gemütlicher älterer Herr der Menschen gar nicht mehr schlimm findet

(ausser der Tante die ihm wegen den Milben laufend die Ohren geputzt hat aber musste sein)

09.10.19

Wir möchten uns wieder mit Neuigkeiten melden.

In den letzten Wochen hatten wir mehrere Fundmeldungen über mutterlose Kleine. Diese sind alle in Pflegestellen untergekommen bzw. werden von Hand aufgezogen. Der Kleine von der Augsburger Futterstelle ist gesund und munter und ein Kleines aus dem westlichen Nachbarlandkreis wächst und gedeiht ebenfalls. In der Langweider Kleingartenanlage wurde auch eine kleine Katzendame gefunden. Dort sind ebenfalls weder eine Mutter noch Geschwister zu sehen.

Zwei sehr scheue Streunerkater konnten gesichert und kastriert werden. Einer davon hatte mehrere Bisswunden, vermutlich hatte er sich mit einem Marder angelegt. Beide sind schon wieder zurück in Freiheit und werden vor Ort versorgt.

Wir hatten auch zwei Fundhunde gemeldet bekommen, beide konnten dank der Hilfe und Hinweisen von Tierfreunden, schnell wieder zu ihren Familien zurück gebracht werden.

Zwei Katzen sind in ein neues Zuhause gezogen. Bei diesen beiden Katzendamen wurden wir um Vermittlungshilfe gebeten, da die Besitzerin verstorben war.

Auch konnten zwei Jungigel, die tagsüber sehr geschwächt unterwegs waren, zum Tierarzt gebracht werden. Sie werden gepäppelt und können hoffentlich noch vor dem Winter wieder in die Freiheit, falls nicht dann eben im Frühjahr wenn es wieder wärmer ist.

Unsere Helfer konnten unser Vereinskonto mit 111 Euro auffüllen. Das ist der Erlös des letzten Metro-Flohmarkts. Auch so können wir wieder einen Teil unserer Tierarztrechnungen bezahlen. Diese sind natürlich aktuell sehr hoch, aber das war für den Herbst zu erwarten.

Wir haben unsere Kastrationsaktionen auf Anfang November vertagt, damit die jungen Herbstkätzchen nicht unversorgt sind und wir sie mit viel Glück zusammen mit den Müttern sichern können.

Leider mussten wir auch mehrere verunfallte Katzen bergen. Das bringt unsere Helfer auch an ihre Grenzen. Wir möchten so auch den Besitzern helfen, damit sie wissen was passiert ist und sich nicht über Wochen und Monate Gedanken darüber machen, wo ihr Tier ist. Leider ist auch ein Kater, den wir noch sichern und kastrieren lassen wollten, überfahren worden. Gerade jetzt wo es schneller abends dunkel wird und das Wetter die Tage „grau färbt“, passieren auch mehr Unfälle.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Unterstützern und Helfern bedanken. Mit Ihrer Hilfe können wir soviel erreichen und Gutes tun. Dankeschön.

Wir wünschen Ihnen allen, trotz des tristen Regenwetters, noch eine schöne Woche und sagen bis bald.

01.10.19

Registrierung - Datenänderungen - Datenfreigabe für Tierschutzvereine

Wir haben eine Bitte an alle Tierbesitzer: Wenn Ihr Tier bei Tasso oder Findefix registriert ist, achten Sie beim Umzug oder Wechsel der Telefonnummer darauf, die Daten zu aktualisieren. Und bitte geben Sie zumindest für Tierschutzvereine eine Datenfreigabe.

Wir hatten heute einen Fundkater ca. 10 km weg vom eigentlichen Zuhause. Zugelaufen bei jemandem mit einer schlimmen Katzenhaarallergie, konnte also nicht bis morgen bleiben. Jetzt sitzt der arme Tropf bei Anicura, da die Telefonnummer der Besitzerin nicht mehr stimmt. Unsere Helferin hatte sich schon über den Chip und die Registrierung gefreut, aber wohl zu früh.

Fundkatze Nr. 2 heute Abend: Seit November 2018 vermisst aber keine Datenfreigabe und die Besitzer haben das Handy ausgeschaltet. Katze bleibt über Nacht bei der Finderin - danke dafür :-) - und wenn sich die Besitzer nicht bei Tasso melden, muss sie morgen leider auch ins Tierheim.

So das waren 2 1/2 Stunden für unsere ehrenamtliche Helferin, die morgen früh zur Arbeit muss und hätte auf max. 2x10 Minuten abgekürzt werden können. Beides Stadtgebiet Augsburg bzw. Neusäß und theoretisch hätte man ja - wenn Daten aktuell gewesen wären - beide auf dem kurzen Weg heimbringen, oder abholen lassen können.

Bitte machen Sie es unseren und anderen ehrenamtlichen Helfern leichter :-) und ersparen Sie so auch Ihren Tieren den Stress der Unterbringung im Tierheim.

17.09.19

Diese Woche kommen unsere Helfer gar nicht zur Ruhe:

Wir hatten an einer Futterstelle zwei kranke Katzen. Anfangs gingen wir von einer Vergiftung aus. Leider hat sich dann aber der Verdacht auf Katzenseuche bestätigt. Die Organe des Katers haben versagt und seine Schwester hatte dazu noch eine schlimme Verletzung am Hinterlauf/Becken, wohl durch einen Autounfall. Die beiden haben es nicht geschafft. Lebt wohl ihr beiden.

Dort haben wir die letzten Jahre alle Katzen kastriert, nur die „Urmutter“ ist der Falle nie näher als 20 Meter gekommen. Sie wollten wir jetzt über den Winter kastrieren. In der Hoffnung, dass auch sie endlich so viel Hunger hat, um in die Falle zu gehen.

Heute kam der Anruf der Futterstelle: es ist ein Katzenbaby in einem sehr schlechten Zustand  gefunden worden. Unsere Helferin ist gerade mit dem Zwerg unterwegs in die Tierklinik. Die Geschwister und die Mutterkatze (kann nur die „Urmutter“ sein) sind verschwunden.

Wir haben gestern einen Jungigel gemeldet bekommen, der voller Parasiten war und auch in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Er ist stationär in der Tierklinik untergebracht.

An einer anderen Futterstelle ist eine Katze aufgefallen – Wildkamera seih Dank –, die eine Verletzung an der Pfote hat. Sah anfangs aus, wie ein kleiner Schorf ist dann innerhalb 2-3 Tagen angeschwollen und heute Morgen konnte sie gesichert werden. Auch sie ist in der Tierklinik.

Anfang der Woche wurde uns noch ein ca. 10 Tage altes Zwerg gemeldet worden, welches mutterlos unterwegs war. Es wird aktuell auch gepäppelt und bekommt die Flasche.

Ganz lieben Dank an alle unsere unermüdlichen Helfer, alle Tierfreunde die mit offenen Augen durch die Welt gehen, unsere Tierärzte und ihre Helfer/-innen und an alle die uns mit Spenden unterstützen, um die hohen Tierarztkosten und Kosten für Futter und Aufzuchtmilch stemmen zu können.

15.09.19

Katzen kastrieren – Vernunft – Versuch gescheitert – Wir brauchen eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht

Es ist schon traurig, dass es immer noch so unvernünftige Menschen gibt, die ihre Tiere nicht kastrieren lassen und sich dann aber auch nicht um den Nachwuchs kümmern, wenn der Mutter was passiert.

Jedes Jahr bekommen wir und andere Tierschutzvereine mutterlose Babys zur Handaufzucht und derweil wäre es so einfach, wenn jeder vernünftig wäre und seine Grenzen der Tierhaltung sehen würde.

Klar kann man, wenn 10-15 Katzen aller Altersstufen auf einem Hof herumspringen, der Situation nicht gerecht werden. Oft hören wir die Argumentation „aber das  Kastrieren ist so teuer“. Aha und das Futter für die kleinen und großen Katzen? Die tierärztliche Versorgung so vieler Tiere?

Beim zweiten Punkt erleben wir immer wieder, dass  es da schon scheitert. Katzenbabys springen mit verklebten Augen und dicken Wurmbäuchen herum. Die großen Katzen dünn und voller Flöhe und Zecken.

Oder wenn man dann – nach einer schlechten Meldung – versucht mit den Leuten zu reden, plötzlich nur noch 2-3 Katzen da sind. Oder es sind ganz viele da und es wird einem das blaue vom Himmel runter versprochen. Nach ein paar Monaten hat sich nichts verändert, im Gegenteil die nächsten Mädels haben dicke Bäuche.

Bitte Leute seid vernünftig und helft, das Elend der armen Katze durch Kastrationen, einzudämmen.

Und liebe Politiker warum sollen die bayerischen Katzenhalter anders ticken, als die in anderen Bundesländern? Die sind nicht schlechter und nicht besser. Nur in allen anderen Bundesländern gibt es bereits Gemeinden die den Tierschutzvereinen helfen, in dem sie ihnen das „Werkzeug“ einer Kastrations- und Kennzeichnungspflicht an die Hand geben. Und es gibt Behörden, die es nicht für selbstverständlich sehen, dass wir uns die Nächte um die Ohren schlagen, mit den Kleinen leiden, hoffen und bangen und ganz oft verlieren. Um Spenden betteln müssen, um die hohen Tierarztkosten (für andere verantwortungslose Tierhalter) bezahlen zu können.

Das beste Tierschutzgesetz hat keinen Wert, wenn man es nicht umsetzen kann weil man die Katzen ohne Kennzeichnung niemandem zuordnen kann. Will man sie Kastrieren, will das der Besitzer nicht. Sind sie krank/verletzt, gehören sie ihm nicht mehr. Da beißt sich die Katze sprichwörtlich in den eigenen Schwanz.

Danke fürs Lesen und bitte denken Sie alle darüber nach und zeigen Vernunft und Tierliebe.

14.09.19

Wir möchten uns mit Neuigkeiten bei Ihnen melden:

Die letzten Wochen waren für uns mit viel Arbeit gefüllt. Wir hatten mehrere Fundkatzen und leider konnte nur eine ältere zurück zu ihrer Familie. Sie war tätowiert und bei Tasso registriert. Alle anderen Findlinge werden leider nicht gesucht. Das kleinste mutterlose Fundkaterchen war gerade mal 1-2 Tage alt. Auch er hat einen Päppelplatz gefunden. Die Anwohner vermuten, dass die Mutter verunfallt ist.

Ein jüngerer Kater und eine Katzenmama mit ihren drei Kleinen wurden am letzten Wochenende an der gleichen Straße am gleichen Tag gefunden. Da können wir nicht an einen Zufall glauben. Vor Ort kennt niemand die Katzen und leider hat sich auch da noch kein Besitzer gemeldet, der sie vermisst. Das Quartett und der unkastrierte Kater sind in der Tierklinik Gessertshausen untergekommen.

Der Kater hatte sehr viele Schutzengel, da ihn noch ein Auto erwischt hatte. Eine Tierfreundin sah ihn auf der Strasse liegen und hielt ihn für tot. Sie wollte ihn nicht liegen lassen und eben über Tätowierung/Chip nach einem Besitzer suchen. Bei ihr Zuhause war der junge Mann dann aus seiner Bewusstlosigkeit aufgewacht und hat sich erstmal in der großen Garage versteckt. Die Dame hat dann bei uns angerufen und um Hilfe gebeten. Nach längerer Suche fanden wir ihn auf dem Radkasten und konnten ihn sichern. Nach ein paar Tagen Ruhe in der Tierklinik, ging es ihm wieder besser und er hat ansonsten keine Verletzungen.

Zum Ende der Sommerferien hatten wir nicht mehr damit gerechnet, dass so viele Tiere ihr Zuhause verlieren. Denn keiner der Findlinge ist scheu oder ängstlich Menschen gegenüber.

Wir planen im Moment unsere Herbstkastrationen und haben im Landkreis mehrere neue Stellen und an einer noch zwei halbwüchsige Katzen zum Kastrieren.

Die ersten Igel waren auch beim Tierarzt. Der leichteste der tagsüber unterwegs war wog gerade mal 80 g, war stark unterkühlt und konnte sich kaum auf den Pfoten halten. Weit und breit war von der Igelmutter nichts zu sehen. Eine  ganz liebe Tierfreundin kümmert sich, zusammen mit ihrer Tierärztin, um zwei kleine Stachelmänner.

Nächste Woche am Sonntag den 22.10.19 ist wieder Metro-Flohmarkt und wir hoffen auf viele Besucher und Einkäufer.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne, sonnige Spätsommerwoche und möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns mit Spenden und Hilfe unterstützen und damit Gutes für die Tiere tun.

25.08.19

Wir möchten uns am Wochenende wieder mit Neuigkeiten melden:

Die letzten Wochen bekamen wir mehrere Meldungen von Anwohnern im Landkreis, dass bei ihnen kleine und auch halbwüchsige Katzen unterwegs sind, die niemand kennt. Ein Kleines konnte gleich der Nachbarschaft zugeordnet werden, ein Kleiner wurde gesichert und leider sucht ihn auch niemand. Ein jüngerer Kater ist noch unterwegs, da wollten wir in der Nachbarschaft noch abklären, ob es ein neuer Freigänger aus der Gegend ist. Es ist halt gerade zur Sommerferienzeit immer schwierig. Manchmal gehen Katzen natürlich auch dem Katzensitter stiften. Den Fall hatten wir im Raum Augsburg. Die Dame hat die Mietze aber am gleichen Abend noch zurück in die Wohnung locken können. Ein Kater aus dem Stadtteil Oberhausen wurde von uns ins Tierheim verbracht. Er war dort zum ersten Mal im Frühjahr 2018 unterwegs, dann gab es eine Sichtung Anfang des Jahres und jetzt war er seit ein paar Wochen regelmäßig auf einem Grundstück. Tierfreunde konnten soweit sein Vertrauen gewinnen, dass er nun in Sicherheit ist. Er hatte nämlich stark abgenommen und wurde dort von einem anderen Freigänger gemobbt. Leider war auch er nicht gechippt und auch nicht kastriert.

Wir konnten eine weitere Streunermama, deren Kleine in Sicherheit sind, kastrieren lassen.

Ein verletzter Futtergast war letzte Woche in der Tierklinik und konnte nach der tierärztlichen Behandlung wieder zurück zu seiner Futterstelle.

Unsere Helfer konnten bei schönem Wetter beim letzten Metro-Flohmarkt, dank Ihrer tollen Spenden und vielen Einkäufern, insgesamt 114,50 Euro für die Katzenhilfe einnehmen. Danke für all die tollen Sachspenden, unsere fleißigen Verkäufer und an alle Einkäufer.

In Sachen Kastrations- und Kennzeichnungspflicht tut sich leider von Seiten der Behörden immer noch nichts. Wir geben aber nicht auf und auch andere Tierschutzvereine bleiben am Ball, denn ohne diese wird das Elend nie weniger. Wie wir alle mitbekommen, reicht es nicht aus, an die Vernunft der Menschen zu appellieren.

Die Tage werden wir noch Pflegehund „Watson“ in der Vermittlung vorstellen und auch seine Katzenfreundin „Mädi“. Beides sind ganz liebe Zeitgenossen, „Watson“ verträgt sich mit allem und jedem auch Katzen, „Mädi“ ist da doch eher wählerisch und wäre gerne Einzelprinzessin.

Wir sagen danke an alle unsere Unterstützer, Spender und Helfer und wünschen Ihnen allen eine schöne Woche.

Bis bald

06.08.19

Wir möchten uns mit Neuigkeiten melden:

Vorletztes Wochenende bekamen wir einen Hilferuf aus dem nördlichen Landkreis. Da ihre Besitzerin plötzlich verstorben war, suchten ein 12-jähriger Hund und eine 8-jährige Katzendame eine Notunterkunft. Wir konnten beide in Pflegestelle unterbringen. Sobald wir von der zuständigen Gemeinde das Einverständnis haben, werden wir für die beiden ein neues Zuhause suchen. Das Ganze war sehr traurig, da die Tiere über viele Jahre dort ein sehr schönes Daheim hatten und gar nicht wussten wie ihnen geschieht.

Dann hatten wir letzte Woche noch eine Unfallmeldung und mussten einen unserer kastrierten Streuner von der Strasse holen. Das sind die traurigen Momente im Tierschutz, wo wir auch an unsere Grenzen kommen. Wir wissen aber, dass er ein – wenn auch kurzes – wunderschönes Leben hatte.

Unserer Rasselbande, die Kleinen aus Gablingen, geht es viel besser und sie nehmen gut zu. Die Woche ist noch mal eine Untersuchung beim Tierarzt und wir sind guter Dinge.

In Langweid versuchen wir gerade noch den letzten unkastrierten Kater an einem Hof dingfest zu machen, damit er dann kastriert wieder zurück in sein altes Revier kann.

Wir haben mehrere Babymeldungen aus dem Umkreis und versuchen mit lieben Helfern vor Ort, die kleinen Familien zu sichern. Das benötigt viel Geduld, aber auch da sind wir sehr zuversichtlich.

Letzte Woche haben wir wieder eine große Spende für den Flohmarkt bekommen. Vielen Dank dafür und ganz lieb Danke auch für die Geld-, Futter- und Streuspenden. So konnten wir wieder Tierarztrechnungen bezahlen und unsere Futterstellen versorgen.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Woche und sagen bis bald.

28.07.19

Wir möchten uns zu Beginn der Woche mit Neuigkeiten bei Ihnen melden:

Das Langweider Trio konnte in sein neues Zuhause ziehen. Die drei haben gemeinsam eine eigene Familie gefunden.

Dank einer aufmerksamen Anwohnerin konnte ein kleines Katzenmädel, welches entlaufen war, wieder zurück zu seinen Besitzern. Ein weiterer Kater ist wieder daheim. Er wurde uns als Findling gemeldet und beim Chipauslesen stellte sich heraus, dass er bereits seit knapp 8 Monaten vermisst war. Die Freude seiner Familie war natürlich riesig.

Vier kastrierte scheue Katzen konnten an eine neue Futterstelle umziehen. Dort haben sie so viel Menschenkontakt wie so tolerieren und können aber auch genauso ihren Weg gehen.

In Augsburg wurde von einer unserer Helferinnen ein Kaninchen mitten auf der Strasse gefunden. Wir haben es, nachdem vor Ort kein Besitzer ausfindig gemacht werden konnte, zu den Kleintierspezialisten in den Sheridan-Park gebracht.

Wir waren letzte Woche noch mal an unseren Kastrationsorten vom Herbst, um Futterspenden zu verteilen und nach dem Rechten zu sehen. Dort wurden zwei Katzenkinder gefunden, die noch keinem Besitzer zuzuordnen sind und evtl. noch ein kleines mit Mutter gesichtet. Das versuchen wir nun gemeinsam mit der Gemeinde zu klären, da vor Ort leider auch jemand – was das Kastrieren anbelangt – etwas unkooperativ war und weder wir noch die Gemeinde möchten, dass von dort aus eine neue Großpopulation entsteht und die ganze Arbeit umsonst war.  

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Mithelfern bedanken und für alle Spenden und wünschen Ihnen allen eine schöne Woche.

15.07.19

Der gestrige Metro-Flohmarkt ging erfolgreich zu Ende.  Das gute Wetter ließ zahlreiche Besucher kommen. Dank Ihnen konnten wir 172,50 € einnehmen. 

Vielen Dank an alle Spender und Einkäufer für den tollen Tag so können wir weiter den Tieren helfen.
 
14.07.19

Wir wollten uns mit Neuigkeiten bei Ihnen melden:

Die letzten beiden Wochen hatten wir, erwartungsgemäß für die Jahreszeit, mehrere Meldungen über gefundene Katzenbabys. Wir haben mehrere wilde Mamas im Landkreis, wo wir leider im Moment nur die Kleinen, nach tierärztlicher Behandlung, in Pflegestellen übernehmen können. Die scheuen Mamas können wir mit Lebendfalle um die Jahreszeit nicht sichern. Das wäre zu gefährlich, nicht dass irgendwo Kleine unversorgt sind bzw. uns eine trächtige Katze reingeht.

Im Moment haben wir drei Pflegestellen in denen Katzenbabys sind, bis sie vermittelt werden können. Ein Teil davon ist noch in tierärztlicher Behandlung. Drei Kleine waren letzte Woche  beim Impfen und haben schon die Zusage für ein Zuhause.

Die Kleinen die auf der Suche nach einer eigenen Familie sind, finden Sie auf unserer Vermittlungsseite.

Gestern wurde ein kleiner ausgehungerter Jungkater außerhalb vom Ort gefunden. Nachts kam der nächste Anruf: eine junge Katze die humpelte und schlimmen Katzenschnupfen hat, wurde aufgegriffen. Danke an dieser Stelle an alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen und sich um die Kleinen kümmern und sich melden. Oftmals haben gerade kranke und kleine Katzen keine große Lobby, aber es gibt Gott seih Dank auch liebe Menschen, die nicht einfach weitergehen und nicht wegsehen. Und davon bräuchten die Tiere noch viel mehr davon.

Wir hatten mehrere Wildvögel, die verletzt gefunden wurden und wir haben sie zum Tierarzt gebracht.

Heute sind unsere Helfer auf dem Metro-Flohmarkt um auch so Geld für die Tierarztkosten einzunehmen. Wir hoffen auf viele Besucher und Einkäufer.

Ganz liebe danke an alle die uns mit Futter, Geldspenden und Sachspenden unterstützen und an alle die ihre  Freizeit für die Tiere spenden.

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sonntag und für morgen einen guten Start in die neue Woche.

24.06.19

Hallo, wir wollten uns mit einer Zusammenfassung der Neuigkeiten melden.

Da die letzten Wochen viel los war, ist es etwas mehr geworden. Trotz der warmen Temperaturen waren unsere Helfer viel ehrenamtlich für den Verein unterwegs.

Begonnen hat es kurz vor Pfingsten mit einem kleinen Fundhund in Stettenhofen, wir haben alles versucht, um den Besitzer zu finden. Leider sucht bisher noch keiner den kleinen Rüden. Wir hoffen dass sich jetzt zum Ende der Ferien noch ein Besitzer meldet.

Dies war nicht der einzige Hund in den Ferien, kurz darauf rief uns die Feuerwehr Langweid zu einem Einsatz. Diese wurden von ihrer Leitstelle informiert, dass in Foret ein Hund auf einem Dach sitzt. Vor Ort war es leider genau so, wie die Feuerwehr es gemeldet hatte: ein Hund auf dem Dach eines mehrstöckigen Wohnhauses. Nachdem die Besitzer nicht Zuhause waren, baten wir die Polizei um Mithilfe.  Diese hatte eine Handynummer der Besitzer und rief sie an. Nach kurzer Rückmeldung wussten wir dass in ca. 10 Minuten die Besitzer am Einsatzort erscheinen würden. Somit war unsere Aufgabe den Hund auf dem Dach zu halten. Es gab ein Dachfenster durch dieses kam er aufs Dach und konnte nach Eintreffen der Besitzer durch dieses auch wieder in die Wohnung und damit auf den sicheren Boden gebracht werden.

Ein weiterer für unsere Helfer sehr trauriger Fall kam eines Abends durch einen Anruf aus einem Ortsteil von Gablingen. Dort wurde ein verletzter Kater aufgefunden. Die Finder ließen ihn nicht mehr aus den Augen und hatten ihn bis zu unserem Eintreffen bereits in einer Transportbox. Wir machten uns mit dem armen Kerl sofort auf den Weg in die Tierklinik.

Er war in einem sehr schlechten Zustand und hatte mehrere Tumore. Leider konnten wir bzw. die Tierärzte ihm nur noch durch Erlösung helfen.

In Gablingen war viel los in den letzten Tagen. Dort wurde am Waldrand ein ca. 4-6 Wochen altes Katzenbaby mit verklebten Augen gefunden. Die Finder nahmen es mit nach Hause und riefen uns um Hilfe. Wir übernahmen das kleine Kätzchen und brachten es zum Tierarzt. Die kleine Kätzin verbrachte bis zur Genesung wenige Tage in der Tierklinik und durfte nun in eine Pflegestelle ziehen.

Weitere vier Kleine durften nach medizinischer Untersuchung in eine andere Pflegestelle einziehen. Wir wurden vom Besitzer eines Hofs im Gemeindegebiet Langweid um Hilfe gebeten und hatten dort schon letztes Jahr einige Streuner/Futtergäste kastrieren lassen. Das kleine Quartett wurde von uns, mit der Hilfe der Leute vor Ort, gesichert.  Dafür waren unsere Helfer mehrfach vor Ort um die Kleinen zu erwischen. Zuerst ließen sie sich nicht blicken, aber dafür ein unkastrierter Streunerkater. Dieser wurde kastriert und wieder zurück zum Hofbesitzer gebracht. Dann endlich ließen sich die Kleinen sehen und konnten gesichert werden.

Die Mama lässt sich vom Hofbesitzer anfassen, daher darf dieser die Kätzin zum Tierarzt bringen. Sie hat am Dienstag einen Termin zur Kastration. Danach darf sie dort wieder springen und ein ruhiges Leben verbringen.

Die vier Kleinen haben sich nun schon gut in ihrer Pflegestelle eingelebt. Sie sind noch etwas vorsichtig aber auf einem guten Weg. 

Auf einem anderen Anwesen im nördlichen Landkreis wurde uns kurz vor Pfingsten ein Katzenbaby mit verklebten Augen übergeben, dieses wartet nun gesund in einer Pflegestelle auf seine vier Geschwister.

Hier würde über die Ferien versucht die Kleinen einzufangen. Leider waren unsere Helfer dort nicht erfolgreich und ließen die Anwohnerin, zu denen die Katzen schon Vertrauen haben, ihr Glück versuchen.

Diese konnte nun schon drei sichern und versucht sich an dem letzten. Am Montag werden diese nach einer Untersuchung mit ihrem Geschwisterchen zusammen in einer Pflegestelle untergebracht. Für die Streunermama werden wir einen Kastrationstermin vereinbaren.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige Woche und möchten uns ganz herzlich für all die Unterstützung und Spenden bedanken. Bis bald.

17.06.19

Auf einem der Anwesen, bei dem wir im Herbst eine Kastrationsaktion durchgeführt haben sind leider Katzenkinder aufgetaucht.

Unsere Helfer konnten letzte Woche den vermeintlichen Papa und zwei der Kleinen sichern.  Der Papa durfte kastriert wieder zurück, die beiden Kleinen wurden in einer Pflegestelle untergebracht.

Heute konnten nun auch die letzten beiden Katzenbabys gesichert werden. Diese dürfen nun zu ihren Geschwistern.

Die Mama ( vorne im Bild ) der vier darf nächste Woche zum Doktor, um dann auch kastriert in ihrer gewohnten Umgebung zu leben.

Die vier werden in der Pflegestelle versorgt und sozialisiert. Sobald sie alt genug sind werden sie vermittelt.

16.06.19

Kurioses am Wochenende

(Foto von Feuerwehr Langweid zur Verfügung gestellt)

Gestern Abend bekamen wir einen Anruf von der örtlichen Feuerwehr, da die Leitstelle diese alarmiert hatte. Wir gingen von einem Fundtier aus und waren verwundert, dass die Leitstelle nicht direkt bei uns angerufen hatte.

Die Verwunderung klärte sich schnell mit folgendem Meldebild: Hund auf dem Dach – Besitzer nicht Zuhause.

Der Hund hatte die Arretierung des Dachfensters „überwunden“ und saß auf dem Dach des Hauses. Er hatte viel Glück, dass sich dort ein Schneefanggitter befand und die Nachbarn die Feuerwehr alarmiert haben.

Die Drehleiter kam nicht zum Einsatz, da die Polizei die Besitzer doch noch auf dem Handy erreicht hat. Wir alle hatten Angst, dass der Hund vom Dach springt, aber er blieb brav oben. Die Zitterpartie war nach 15 Minuten zu Ende, als die Besitzer kamen und einem Helfer der Feuerwehr den Schlüssel gaben. Wir wollten nicht, dass der Hund zur Begrüßung runterspringt, darum blieben die Besitzer erstmal für den Hund unsichtbar auf Abstand.

Der Hund konnte von einer Helferin über das Fenster wieder nach drinnen gelockt und das Fenster geschlossen werden.

Alle waren sehr erleichtert, sehr glücklich und so ging einer unserer bisher kuriosesten Einsätze zu Ende.

Lieben Dank an alle Mithelfer, die Feuerwehr Langweid und die Polizei Gersthofen für das tolle Miteinander.

07.06.19

Wir möchten Ihnen allen ein schönes Pfingstwochenende mit viel Sonne und Ruhe wünschen.

Natürlich haben wir auch Neuigkeiten:

Wir waren die letzte Woche wieder mit Suchen beschäftigt. Leider werden immer noch ein paar Katzen vermisst. Wir hatten aber auch einige Rückmeldungen und Happy Ends, wo die entlaufenen Stubentiger wieder Zuhause sind.

Nach den Feiertagen werden wir an einem Hof Katzenkinder sichern und die Mama kastrieren lassen. Dort war eine Katze, die sich bisher vor dem Kastrieren gedrückt hatte.

Unsere große Kastrationsaktion war erfolgreich. Wir sind mit der Futterstelle in regelmäßigem Kontakt und dort ist kein Nachwuchs mehr aufgetaucht.

Vielen lieben Dank für all die Futterspenden. An unseren Futterstellen sind neben den Katzen im Moment auch viele Igel unterwegs und alle freuen sich über die gute Versorgung unserer Fütterer. Ein liebes Dankeschön auch an alle, die Streunerkatzen versorgen und so einen großen Beitrag dazu leisten, dass sie ein gutes Leben haben.

Das Langweider Trio ist putzmunter. Auch wenn wir schon einige Vermittlungsanfragen für die süßen Zwerge haben: Wir vermitteln Katzenkinder erst ab der 12. Woche und stellen sie dann natürlich auch auf unsere Vermittlungsseite auf der Homepage.

Am Sonntag geht es für unsere Helfer wieder auf den Metro-Flohmarkt. Auch hier ganz lieb danke für die tollen Sachspenden die uns erreicht haben. Wir hoffen auf gute Geschäfte und viele liebe Kunden.

Danke auch an alle Tierfreunde für die Geldspenden. So können wir die anfallenden Tierarztkosten für die medizinische Versorgung und Kastrationen dank Ihrer Hilfe bezahlen.

Wir sagen bis bald mit hoffentlich guten Neuigkeiten.

22.05.19

Wir möchten uns wieder mit Neuigkeiten bei Ihnen melden:

Auch in der letzten Woche war viel zu tun. Durch einige vermisste Katzen waren unsere Helfer nicht nur im Notfall da, sie waren auch so oft wie möglich unterwegs, um den Besitzern bei der Suche nach ihren Katzen zu helfen. Wir haben jede freie Stunde genützt und waren teilweise ganz in der früh oder auch mal am späten Abend unterwegs. Die gute Nachricht ist, dass einige der vermissten Katzen wieder wohlbehalten Zuhause sind. Leider sind mehrere immer noch vermisst. Hier wird weiter Suchhilfe geleistet.

Wir haben das schöne Wetter auch dazu genützt um im Landkreis Handzettel zu verteilen. Wir sind noch ein sehr kleiner Verein und versuchen so bekannter zu werden und die Menschen auf den Tierschutz aufmerksam zu machen.

Wir hatten, gerade durch die Kastrationsaktionen, hohe Tierarztkosten. Nicht jeder Hofbesitzer fühlt sich in der Verantwortung diese zu übernehmen. Natürlich versuchen wir schon, die Leute hierfür zu sensibilisieren. Uns ist aber am Wichtigsten, dass möglichst wenig Katzenelend durch mehrmaligen Nachwuchs im Jahr entsteht und daher sind wir oftmals froh, wenigstens das Einverständnis zum Kastrieren zu bekommen.

Rückmeldungen der Futterstellen z.B. von unserer großen Kastrationsaktion – die sich über mehrere Monate hingezogen hat – zeigen, dass sich hier Geduld auszahlt. Es sind keine Katzenkinder dazugekommen. Was natürlich auch gut ist, denn dort werden schon alleine 14 Katzen mit Futter versorgt.

Um unsere Vereinskasse aufzubessern, verkaufen wir die erhaltenen Sachspenden auf so vielen Wegen wie möglich. Regelmäßig sind wir am Metro-Flohmarkt vertreten, auf unserer Homepage und Facebook-Seite haben wir ein Flohmarktalbum und auch die Ebay-Kleinanzeigen gehören zu unseren meist genutzten Kanäle. Da letzten Samstag das Wetter gut war, waren unsere Helfer in Gersthofen auf dem Flohmarkt. Dort ist jeden Samstag auf dem Festplatz ein Flohmarkt. Unsere Helfer konnten dort 54,- € einnehmen. Wenn das Wetter wieder besser wird, werden wir nächsten Samstag noch mal vor Ort, sein um Geld für unsere großen und kleinen Streuner und Sorgenkinder zu sammeln.

So abwechslungsreich unsere Arbeit auch ist, so traurig kann sie auch sein.

Am Freitag früh wurde uns in Langweid am alten Friedhof eine verunfallte schwarze Katze gemeldet. Wir hatten schon eine schlimme Vermutung, da an einer unserer Futterstellen eine schwarze, damals noch tragende schwarze Kätzin gesichtet wurde. Leider war es auch so wie vermutet. Es war die schwarze Kätzin und sie hatte ein Gesäuge.

Wir informierten so viele Anwohner, Bekannte und Helfer wie möglich um das/die kleine/n Kätzchen zu finden. Stunden vergingen, das Kleine müsste so langsam Hunger haben unsere Helfer fanden und hörten nix. Aufgeben gibt es für uns nicht, also suchten wir weiter. Nicht zu vergessen es sind alle ehrenamtliche Helfer und alle haben einen Haushalt, Job und Familie zu meistern. Danke für die viele Freizeit, die für solche Aktionen geopfert wird.

Spätabends um ca. 21:30 kam der erlösende Anruf einer Anwohnerin. Ihre Neffen haben im Gebüsch was gehört. Vor Ort fand sie einen Kleinen. Da kein Katzenkorb zu greifen war, wurde der Sandeimer der Neffen mal Zweck entfremdet. Das kleine Katzenkind war von allem nicht sehr begeistert und fauchte ziemlich. Aber was will man erwarten, der arme Knirps hatte seit in der Früh nichts mehr zu essen und vermisste seine Mama. Das Kitten wurde uns übergeben und wurde in einer Pflegestelle sofort mit Aufzuchtsmilch gefüttert und für die Nacht mit Wärmflasche und Ruhe versorgt. Die Finder wünschten sich, dass das Kleine Kätzchen, wenn es ein Mädchen "Lotte" heißen soll. Da es sich um einen kleinen Kater handelt, wurde er liebevoll "Lothar" getauft.

Nun ist er schon ein paar Tage in der Pflegestelle und hat sich von dem Tag gut erholt. Er frisst nun schon vom Teller eine Futter-Milch-Mischung, hat zugenommen und versteht sich gut mit Mensch und Tier in der Pflegefamilie.

Wir haben noch das komplette Wochenende nach weiteren Kleinen gesucht aber keine gefunden.

Am Samstag bekamen wir einen Anruf von einem Tierarzt, dass er leider einen verunfallten jungen Kater einschläfern musste. Es war einer der Futtergäste, der letztes Jahr kastriert wurde.

Dafür gibt es aus den Pflegestellen gute Nachrichten. Sowohl dem kleinen roten Findling „Cooper“, als auch der kleinen „Müpf“ geht es gut. Beide haben nach wie vor etwas mit Schnupfen zu kämpfen, sind sonst aber fit und munter und nehmen gut zu.

Auch dem Opikater aus dem nördlichen Landkreis geht es in seiner Einzelpflegestelle gut. Er gewöhnt sich langsam an Menschen, hat einen vernetzten Balkon und ist insgesamt in einem viel besseren gesundheitlichen Zustand. Er hatte, als er gefunden wurde viele alte und neue Bisswunden und leider wurde bei ihm eine Infektion mit dem FIV-Virus diagnostiziert. Wir werden ihn in ein paar Wochen natürlich nachtesten lassen.

Wie Sie sehen bei uns wird es nie langweilig. Es gibt immer für jeden der Helfen will, was zu tun.

Vielen lieben Dank für alle Spenden und Ihre Mithilfe.

Wir wünschen Ihnen noch eine schöne restliche Woche und sagen bis bald.

16.05.19

Wir möchten uns wieder mit Neuigkeiten bei Ihnen melden.

Die letzte Woche war gerade organisatorisch für unseren Telefondienst nicht immer einfach.  Es kommen die unterschiedlichsten Themen auf und bei allem versuchen wir zu helfen.
Der eine vermisst seine Katze, der nächste hat eine tote Katze gefunden und weiß nicht weiter. Jeder einzelne benötigt hier individuell Hilfe. Unsere Kräfte am Telefon versuchen möglichst schnell beratend zur Seite zu stehen.

Derzeit stehen wir auch regelmäßig mit unsern Futterstellen in Kontakt um zu überprüfen, ob neue Katzen oder sogar Katzenkinder auftauchen. Durch die frühe Kontaktaufnahme ist es uns möglich, jetzt schon Planungen für die Kastrations-Aktionen im Herbst zu starten.
Auch andere Fundtiere werden uns telefonisch gemeldet.

Letzte Woche kam ein außergewöhnlicher Anruf rein. Ein Autofahrer hatte beobachtet, wie eine Wildente überfahren wurde. Diese hatte ihre Küken im Schlepptau. Die Kleinen haben den Unfall überlebt, brauchten aber da sie noch sehr klein waren Hilfe, da sie draußen nicht überleben konnten.

Unsere Helferin am Telefon beruhigte den Melder und informierte die anderen Helfer und die Feuerwehr. Diese machten sich auf den Weg, um die Küken zu sichern.

Vor Ort konnten unsere Helfer im ersten Augenblick keine Küken sichten. Erst als etwas Ruhe eingekehrt war, trauten diese sich aus ihrem Versteck. Vier Stunden verbrachten unsere Helfer, die Feuerwehr und der Melder dort, um die Küken zu sichern. Diese hatten sich in den unterspülten Ecken eines Bachlaufes verkrochen. Mit viel körperlichem Einsatz im kalten Nass wurde das Quartett gesichert.

Eine Notpflegestelle war schon organisiert. Dort durften sich die vier unter Rotlicht von allem erholen und aufwärmen. Ein Küken hat die Strapazen leider nicht überlebt. Die kleinen Küken konnten am nächsten Morgen einem anderen Tierschutzverein zur Aufzucht übergeben werden.  

Vom Telefondienst informiert machte sich ein Helfer nur wenige Tage später auf den Weg zu einer verunfallten Katze. Am Unfallort konnte unser Helfer keinen Chip aber eine Tätowierung feststellen und informierte unseren Telefondienst darüber. Dieser rief den tätowierenden Tierarzt an. So konnte durch wenige Telefonate der Besitzer ausfindig gemacht werden. Der verunfallte Kater wurde dann von unserem Helfer an die traurigen Besitzer übergeben. 

Schon im Landkreis unterwegs, schaute unser Helfer noch ein einem Hof vorbei, an dem wir letzten Herbst kastriert haben. Dort wurden kurz nach Ostern vier Kleine geboren. Wir redeten mit dem Hofbesitzer und um Pfingsten rum werden wir dort die Kitten und die Mama sichern. Die Kleinen werden in einer/oder mehreren Pflegestellen untergebracht. Die Mutter wird kastriert und darf dann wieder zurück in ihr Revier.

Auch viele Spender melden sich telefonisch, um zu erfragen ob wir die Spenden benötigen und wie man diese uns zukommen lassen kann. Es wurden Abholungen oder Termine zum Bringen vereinbart, so dass es möglichst unkompliziert für die Spender ist.

Wir sind für all diese Spenden sehr dankbar, denn so können wir mehr Tieren helfen. 

Ich hoffe, wir konnten Ihnen durch diesen kleinen Einblick in unsere Arbeit zeigen, dass wir immer für jedes Tier und Tierbesitzer da sind. Es ist viel Arbeit, die jeder einzelne von uns ehrenamtlich leistet. Daher möchten wir uns bei allen die uns unterstützen ganz herzlich bedanken.

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende und sagen bis bald.

05.05.19

Eine lange und abwechslungsreiche Woche geht zu Ende

Der ältere Kater aus dem Stahlwerk brauchte unser ganzes Geschick. Die Besitzerin ist vor 7 Jahren umgezogen hat ihren Liebling bei Nachbarn gelassen. Leider wurde die Kennzeichnung nicht umgemeldet. Nach ein paar Tagen und vielen Telefonaten konnten wir die ehemalige Besitzerin erreichen. Diese teilte uns mit bei wem der Kater aktuell lebt. Die Besitzer vermissten ihn schon und freuten sich sehr, ihn wieder in die Arme schließen zu können. 

Bei der jungen Findlingskätzin aus Gablingen mussten wir eine sehr schwere Entscheidung treffen. Da bei ihr FIV / Katzenaids ausgebrochen war, hatte sie keine Chancen mehr und wurde von den Tierärzten erlöst bevor sie weiter leiden muss.

Eine Tierfreundin hat sich sehr viel Mühe gegeben, um einen kleinen Findling zu sichern. Am Montag fiel er ihr das erste Mal auf. Seitdem hatte sie jeden Tag nach ihm Ausschau gehalten um ihn zu sichern. Donnerstag war es dann soweit. Er hatte Vertrauen zu ihr und sie konnte ihn in Sicherheit bringen. Wir brachten den kleinen roten Mann zur Untersuchung in die Tierklinik. Sobald die Ergebnisse da sind, darf er zu der Finderin in Pflege ziehen und wenn er sich mit ihren Vierbeinern versteht, tagt der Familienrat zwecks „unbegrenzten Bleiberecht“. 

Wir informierten Freunde und Bekannte über den Fund und baten sie, dort nach weiteren Kätzchen Ausschau zu halten. Am Freitag wurde dann eine kleine Kätzin gefunden. Ihr Allgemeinzustand war sehr schlecht. Die Tierärzte versuchten ihr möglichstes. Leider ohne Erfolg am Samstagmorgen wurde die Kleine erlöst.

Samstagabend trafen wir uns mit einigen Tierfreunden zu einer geselligen Runde. Wir redeten über die vergangenen Tage und Wochen und besprachen anstehende Aktionen und Veranstaltungen, tauschten Futter- und Sachspenden aus und genossen gemeinsam den ruhigen Abend.

Sonntag früh machten sich unsere Helfer wieder auf den Weg zum Metro-Flohmarkt. Dort verkauften wir, die von Ihnen gespendeten tollen Sachspenden. Wir konnten trotz des wechselhaften Wetter tolle 140,- € für die Vereinskasse einnehmen.

Am Nachmittag verteilten wir noch die Futterspenden an unsere Futterstellen.

Wir möchten uns bei allen Spendern und Unterstützern ganz herzlich bedanken.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche.

03.05.19

Ich glaub ich steh im Wald

Warum wird der kleine rote Kater seit Anfang der Woche nicht vermisst?

Er wurde  bereits am Montag im Bereich Kleingärten/Waldstück zwischen Langweid und Stettenhofen gesehen und dank lieber Tierfreunde konnte er in Sicherheit gebracht werden. Er wäre beinahe runter zur B2 gelaufen.

Seine augenscheinliche Schwester wurde heute mehr tot als lebendig ebenfalls in diesem Bereich gefunden.

Wir müssen aktuell davon ausgehen, dass die beiden ausgesetzt wurden, denn so Kleine sucht man doch am ersten Tag.

Und nein es sind keine Bauernhofkatzen. Sie sind zutraulich und lieb und nicht menschenscheu.

Die kleine Schwester wird – so wie es im Moment aussieht – die Nacht nicht überleben und es besteht nur ein minikleiner Funken Hoffnung.

Das ist das vierte Jahr in Folge, dass Menschen meinen – egal ob Babyratten, Meerschweinchen die man einfach mal in eine Papiertüte hockt, oder Katzen – sie können sich in diesem Bereich einfach mal ihrer Tiere entledigen.

Hat von denen niemand ein Telefon? Hat niemand die Möglichkeit ein paar Meter weiter zu fahren und um Hilfe zu fragen?

Wir werden auch diesmal alle Möglichkeiten ausschöpfen um die Besitzer zu finden.

Sollten die Kleinen wirklich weggelaufen sein und vermisst werden, hoffen wir auf eine baldige Suchmeldung der Besitzer.

Aber ganz ehrlich wir glauben nicht dran.

Wenn Sie Ihre Tiere nicht mehr haben wollen/können informieren sie den nächsten Tierschutzverein.

Wenn Sie keinen Nachwuchs wollen, lassen Sie Ihre Tiere kastrieren.

Aber setzen Sie die kleinen hilflosen Wesen nicht einfach in den Wald.

27.04.19

Wir möchten uns zum Wochenende mit Neuigkeiten bei Ihnen melden.

Über die Osterfeiertage war es sehr ruhig und unsere Helfer konnten die Feiertage zum Ausruhen nützen.

Letzte Woche waren wir viel mit der Suche nach vermissten Katzen beschäftigt. Einige sind auch wieder zurück bei ihren Besitzern. Leider sind aber auch noch mehrere Katzen vermisst.

Eine Suche letzte Woche war sehr dramatisch: Eine erwachsene und eine kleine Katze wurden an der B2 überfahren. Die Absuche nach Geschwistern war erfolglos. Wir hoffen die Mama hatte nur ein Kleines. Solche traurigen Erlebnisse setzen unseren Helfern schwer zu.

Eine Suche endete nach über vier Wochen mit einem Happy End. Ein älterer, kranker Kater wurde von einer lieben Tierfreundin gefunden und ihre Fundmeldung konnte gleich der Vermisstenmeldung zugeordnet werden und seine glückliche Familie konnte ihn wieder in die Arme schließen. Jetzt muss er sich natürlich erstmal von seinen Strapazen erholen, der Opikater.

Wir haben letzte Woche sehr viele Bücher und andere tolle Sachspenden für unseren Flohmarkt bekommen. Vielen lieben Dank an die Spenderin.

Nächstes Wochenende ist wieder Flohmarkt bei der Metro und wir stellen auch immer wieder Bücher, CDs und andere Dinge auf unseren Online-Flohmarkt auf der Homepage und bei Facebook ein.

Vielen lieben Dank auch an alle Spender die uns finanziell unterstützen. Dank Ihrer Hilfe konnten wir wieder einen größeren Teil einer Tierarztrechnung bezahlen.

Ganz lieben Dank auch an alle, die uns ihre Leergutbons beim REWE-Markt in Stettenhofen spenden. Diese werden dort sofort in Futter für die Pflegekatzen und Futterstellengäste umgesetzt. Danke auch an alle, die uns mit Futter- und Streuspenden unterstützen.

Wir wünschen ihnen allen ein schönes Wochenende und am Montag einen guten Start in die neue Woche. Bis bald.

19.04.19

Wir wünschen Ihnen allen schöne, ruhige und sonnige Osterfeiertage.

14.04.19

Wir möchten uns zum Wochenende wieder mit Neuigkeiten melden.

Leider begann für uns die Woche mit einer traurigen Nachricht. Am Montag früh wurde uns von der Bundesstraße eine überfahrene Katze gemeldet. Wir baten die Mitarbeiter der zuständigen Straßenmeisterei sie uns zu bergen, damit wir nach einem Chip bzw. Tätowierung schauen können.

Diese Nachricht wäre eigentlich schon traurig genug gewesen.

Als wir vor Ort kamen, wurden wir von einem Mitarbeiter sehr harsch begrüßt. Er sah nicht ein, warum wir diese Katze nicht selber von der B2 geborgen haben, zumal sie ja angeblich auf dem Seitenstreifen lag. Was ihm nicht bewusst war, waren drei Dinge: Es darf dort 120 km/h gefahren werden, der „Seitenstreifen“ ist die Beschleunigungsspur und man darf auf der Bundesstrasse – aus gutem Grund da viel zu gefährlich – nicht anhalten. Es ist seine Aufgabe und sicher nicht Sinn der Sache, dass wir uns dort in große Gefahr begeben. Nachdem wir den Herrn schon von einem anderen Einsatz an der B2 kannten, gab es natürlich Kontra und auch sein Chef war dann bei dem Gespräch anwesend.

So etwas kann und darf nicht sein. Wir versuchen zu verhindern, dass Besitzer ihre Tiere suchen oder im schlimmsten Fall dort finden und sich in Gefahr begeben. Liegen irgendwo tote Tiere kann man leider auch darauf warten, bis dort Raubvögel oder Füchse ebenfalls überfahren werden.

Wir waren über dieses Benehmen schlichtweg entsetzt.

Am Dienstag kam dann morgens die Meldung, dass sich im Nachbarlandkreis ein verletzter Biber unter ein Auto zurückgezogen hatte. Wir informierten die Polizei und die Feuerwehr fuhr ihn zum Tierarzt.

Klein „Müpf“ war Anfang der Woche beim Blutabnehmen. Der Verdacht auf eine FIP hat sich Gott  seih Dank nicht bestätigt. Leider sind aber ihre Entzündungswerte noch sehr hoch und sie bekommt nun ein anderes Antibiotikum.

Drei Igel, die ihren Winterschlaf geschützt bei Tierfreunden verbracht haben, da sie Anfang des Winters fiel zu leicht waren, konnten am Mittwoch zurück in die Freiheit. Sie werden dort noch mit Futter versorgt.

Am Freitag wurde leider, an einer unserer Futterstellen, ein Kater zum Verkehrsopfer.

Der Opikater, welcher verletzt an einer Futterstelle aufgetaucht ist, war die ganze Woche noch in der Tierklinik zum Päppeln. Seine Verletzungen sind schön verheilt und er wurde am Freitag kastriert. Wir warten noch auf die Blutwerte und wenn alles gut ist, können wir ihn morgen abholen. Er bekommt versuchsweise einen Platz bei der Tierfreundin, welche die Futterstelle betreut und kann sich dann entscheiden, ob er dort leben oder zurück in sein altes Revier möchte.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die uns mit Spenden für Tierarztkosten, Futterspenden und Flohmarktsachen unterstützen und auch ganz lieb danke an alle die uns ihre Leergutbons beim REWE Markt in Stettenhofen in die Sammelbox werfen. Hiervon kaufen wir Futter für die Streunerles und Pflegekatzen.

Im Moment knabbern wir noch an einer größeren Tierarztrechnung und werden die nächsten Wochen fleißig Flyer verteilen, Firmen um Unterstützung bitten und Anfang Mai ist bereits wieder der nächste Metro-Flohmarkt.

Wir wünschen Ihnen allen für morgen einen guten Start in die neue Woche und sagen bis bald.

07.04.19

Hallo liebe Tierfreunde,

wir hatten über die Wintermonate viel Arbeit und sind daher nicht so häufig dazu gekommen sie über die Geschehnisse der letzten Tage zu informieren.
Dies möchten wir nun wieder regelmäßig machen daher fangen wir heute mal an.

Uns wurde ein kleiner Igel gemeldet. Dieser war überseht mit Zecken am Freitag und am Montag wurden ihm diese entfernt, nun darf er wieder Sausen und wird an einer Futterstelle versorgt. Nächste Woche werden drei weitere Igel, die den Winter bei lieben Tierfreunden verbracht haben, ausgewildert.

Eine Dame aus Biberbach meldete sich bei uns. Diese hat eine Katze im Straßengraben gefunden. Der Haustierarzt konnte leider nicht viel machen. Die Dame brachte das Kätzchen zu uns. Wir schauten nach einer Kennzeichnung und brachten sie weiter zu den Anicura Kleintierspezialisten. Leider dürfen diese uns aus Datenschutzgründen keine weiteren Informationen geben. Wir hoffen, dass es der Katze gut geht und sich die Besitzer melden.

Eine verunfallte Katze wurde von aufmerksamen Autofahrern an der B2 Höhe der Ausfahrt Bergstrasse Gersthofen entdeckt. Leider hatte sie ebenfalls keine Kennzeichnung. Über die Feuerwehr Gersthofen wurde das schwarze Kätzchen dem Bauhof zur Verwahrung übergeben.

An einer Futterstelle tauchte ein offensichtlich verletzter Streuner auf. Leider sind diese wildlebenden ehemaligen Hauskatzen schwer zu fangen, da sie viel Angst vor Menschen haben. Zwei Tage dauerte die Aktion - nun ist der Kater gesichert und wird medizinisch versorgt. Bisher liegen uns noch keine Ergebnisse vor.

Lange haben Sie nichts mehr von unserem kleinen Sorgenkind "Müpf" gehört. Bei ihr ist es immer noch ein auf und ab. Mal frisst und spielt sie, mal ist eher Ruhe angesagt. Sie schnupft leider immer noch. Am Montag geht es wieder zum Tierarzt. Sie braucht weiter viele gedrückte Daumen.

An den Temperaturen merken wir es alle schon: der Frühling ist ins Land gezogen. Wie jedes Jahr beginnt nun die Zeit der Katzenkinder. Die ersten wurden uns samt Mamakatze schon gemeldet. Diese gehörten nur einen Hof weiter und werden dort vom Bauern gut versorgt. Über das Kastrieren der Mutter wird er nachdenken.

Vielen Dank an die netten Spender, die uns mit leckerem Futter für die Miezen, tollen Sachspenden für den Flohmarkt und Geldspenden für die Tierarztrechnungen versorgen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne ruhige Woche und sagen bis bald.

31.03.19

Am Sonntag war viel los bei uns. Davon möchten wir Ihnen nun ein bisschen erzählen.

Es fing schon am Samstagnachmittag an. Eine unserer Futterstellen rief uns an, dass sie unsere Hilfe benötigt, da eine ihrer Streunerinnen Fell verliert und kahle Stellen hat.

Da die Katze nur vormittags da ist, sind wir in der früh um 8 hin und machten uns ein Bild.

Relativ schnell stellte sich heraus, dass die Langhaarkatze nur verfilztes Fell hat. Wir sprachen kurz mit dem Tierarzt und einigten uns darauf noch ca. 2-3 Wochen zu warten und sie dann scheren zu lassen. Im Moment ist es hierfür einfach noch zu kalt.

Weiter ging es dann am frühen Nachmittag, wo uns von Anwohnern in Stettenhofen eine unbekannte krank wirkende Katze gemeldet wurde. Vor Ort war diese schon gesichert worden. Dank einer Kennzeichnung konnte die Katze wieder zu ihren Besitzern. Krank ist sie nicht nur einfach sehr alt. Sie hatte sich wohl innerhalb vom Ort zu weit von ihrem Zuhause entfernt und nicht mehr heimgefunden.

Der nächste Anruf ließ nicht lange auf sich warte. Bewohner aus einem Ortsteil von Langweid hatten am Vortag eine Katze ins Haus gelassen, die laut miauend vor der Türe saß. Leider brachte sie ihr Geschenk gleich mit und gebar am Vormittag drei Babys. Da die Finder Hunde haben, die nicht katzenkompatibel sind, meldeten sie sich bei uns und natürlich brauchten sie auch Hilfe bei der Suche nach dem Besitzer. Die Kätzin ist ein paar Häuser weiter Zuhause. Wir baten den Besitzer darüber nachzudenken, die Kätzin nach der Aufzucht der Kitten, kastrieren zu lassen.

Noch vor Ort erreichte unsere Helfer der nächste Anruf. Ein paar Orte weiter wurde ein Hund mit Geschirr gesichtet. Die Finderin wollte ihn sichern, er ist aber auf und davon. Sowohl die Finderin als auch einer unserer Helfer konnten ihn nicht mehr auffinden. Wir hatten später keine weiteren Meldungen und gehen davon aus, dass er zurück zu seinem Besitzer gelaufen ist.

Abends gab es noch eine gute Nachricht: Einer der vermissten Kater aus Langweid ist wieder Zuhause. Er wurde am Bahnhof gefunden.

Für uns beginnt nun die Zeit – nachdem die ersten Kleinen gestern zur Welt kamen - noch mehr mit wachsamen Augen durchs Leben zu gehen und aufzupassen, wo noch unkastrierte Kätzinnen und ihre Kleinen unterwegs sind.

Danke ganz herzlich an alle unsere Helfer und Unterstützer.

Wir wünschen Ihnen eine ruhige und schöne Woche und sagen bis bald.

30.03.19

Warum Bayern keine Kastrationspflicht hat und uns dies in der Seele weh tut – Eine Gedankensammlung


Sie kennen alle die Bilder von verhungerten, verschnupften Katzenbabys oder erwachsenen Katzen, die teilweise in so einem schlimmen Zustand sind, dass man sie nur noch einschläfern kann.

Sie kennen alle unsere Arbeit und wissen wie viele Streunerkatzen wir jährlich kastrieren lassen, wie viele kranke und viel zu klein gefundene mutterlose Katzenkinder wir aufnehmen.

Sie kennen alle die Kosten der Kastrationen und Behandlungen der kranken Kleinen und Großen.

Sie die Tierschützer und Menschen die verstehen, warum es dringend auch in Bayern eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht benötigt.

Kennzeichnung vor allem auch um nachvollziehen zu können, wem all diese Strassenkatzen irgendwann gehörten. Wer sich ihnen entledigt hat, oder wem sie verloren gegangen sind, oder wer sich schlichtweg nicht um sie kümmert.

Es sind keine herrenlosen Tiere, es waren alles einmal ganz normale Hauskatzen/Freigänger die ihr Daheim verloren haben. Und aus diesen wurden mehr, da ja einige davon unkastriert dieses Schicksal erlitten haben. Aber auch der Nachwuchs gehört dem ursprünglich Verantwortlichen.

Die Unterscheidung herrenlos (bei einer Hauskatze) und Fundtier ist den Tieren gegenüber beim besten Willen ein Unding. Sie haben sich das nicht rausgesucht, der Mensch hat sie vom „Ich mag Dich-Status“ zum „Geh mir aus dem Weg-Status“ degradiert. Katzen- und andere Haustiere sind nie herrenlos nur manchmal machtlos gegenüber ihren Besitzern.

Man möchte nicht alle Menschen dazu zwingen vernünftig zu agieren und ihre Freigänger kastrieren zu lassen. Die Vernunft der Menschen wäre der allerbeste Ansatzpunkt. Es funktioniert aber nicht. Auch nicht in Bayern.

Ob sich jemand an Geschwindigkeiten hält, sich eine Fahrkarte löst, seine Arbeitszeit einhält, seine Steuern zahlt, seine Angestellten anmeldet usw. Überall gibt es Kontrollen und wenn jemand sich nicht an die Spielregeln hält Konsequenzen. Warum nicht hier? Das wären doch auch alles Dinge die mittels Vernunft klappen müssten, oder?

Was passiert z.B. mit den Tieren, deren Besitzer sich eine Babykatze holen, dieser zur Geschlechtsreife den Weg nach draußen zeigen und sich das nächste Babykätzchen anschaffen? Im besten Fall laufen sie einem vom Tierschutz über den Weg. Dem Besitzer passiert gar nichts. Ist ja nicht nachvollziehbar, dass es seine Katze war.

Dann gibt es noch den Ansatzpunkt „Dann füttert halt keine Streuner“. Wie sich das Problem dann löst, dürfte auf der Hand liegen und dies widerspricht auch jedem Textpassus des Tierschutzgesetzes und des im Grundgesetz verankerten Tierschutzes.

Und warum sollen diese Tiere hungern, weil der Mensch was verbockt hat?

Wir brauchen nichts dringender als eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Nicht nur in allen anderen Bundesländern, sondern auch in Bayern.

Wer sich vom Bedarf erst überzeugen muss ist herzlich eingeladen sich beim örtlichen Tierschutzverein, die Arbeit und das Elend zeigen zu lassen. Wir unterstellen niemandem, dass er absichtlich wegschaut, aber um so etwas entscheiden zu können, muss man der Realität ins Auge schauen. Auch wenn es noch so krank und verschnupft zurückschaut: Es sind Lebewesen und wir haben die Pflicht ihnen nach bestem Gewissen zu helfen.

Danke an alle Kommunen und Ämter die verstehen, warum sich die Situation ändern muss und die mithelfen. Danke an alle Tierschützer die nicht aufgeben gegen Windmühlen zu kämpfen.

Danke an alle fürs Lesen.

Ihr Katzenhilfe-Team

29.03.19

Heute haben wir einen ganz kleinen Findling gemeldet bekommen:

Der kleine Igel wiegt gerade mal 190 g und ist leider ringsherum voll Zecken aufgefunden worden.

Nach Zeckenauszug und Päppeln darf er natürlich wieder in die Freiheit. Das wird bei dem Mini aber noch den einen oder anderen Tag dauern.

Vielen lieben Dank an die aufmerksamen Finder.

 

27.03.19

Wir möchten uns heute mit Neuigkeiten bei Ihnen melden.

Unsere Helfer konnten am vergangenen Sonntag 130 Euro auf dem Metro-Flohmarkt einnehmen.

Hier möchten wir uns neben den netten Einkäufern und Spendern auch ganz besonders beim Betreiber bedanken, der uns die Standgebühr gespendet hat. Auch möchten wir uns bei der netten Dame bedanken, die uns ausgeholfen hat und die Artikel immer mit einem Lächeln an den Mann oder die Frau gebracht hat.

Unser Sorgenkind "Müpf" hat morgen ihren Kontrolltermin bei der Tierärztin. Essen klappt schon wieder viel besser, aber der Schnupfen macht uns nach wie vor große Sorgen.

"Claire" und "Snowball" wurden letzte Woche kastriert und dürfen morgen mit zum Fädenziehen.

Von unseren umgezogenen Katzen gibt es gute Rückmeldungen, alle gewöhnen sich gut im neuen Zuhause ein und auch die Nachkontrollen waren alle positiv.

Leider werden noch mehrere Katzen (auch in Langweid und Stettenhofen) vermisst. Unsere Helfer sind auch mit am Suchen. Wäre lieb, wenn jeder etwas die Augen offen hält.

Wir haben einen Notfall wo wir bei der Platzsuche helfen: Kater "Bährli" finden Sie auf unserer  Vermittlungsseite. Er bräuchte jemanden der ihm ein ruhiges Zuhause/Pflegestelle bieten kann und Erfahrung mit Diabetes bei Katzen hat.

Danke an alle unsere Helfer und Unterstützer.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Woche und hoffen auf wenige Notfälle und viele gute Nachrichten.

23.03.19

Eines unserer momentanen Sorgenkinder ist die kleine "Müpf"

Anfangs der volle Wildfang und durch den langen Aufenthalt in der Tierklinik nun die volle Schmusebacke. 
 
"Müpf" ist schon 6 Monate alt, sieht aber deutlich jünger aus. Sie stammt aus einer unserer Kastrationsaktionen und hatte sehr viel Glück dass sie in die Falle ist und zum Tierarzt kam.  
 
Sie hatte schlimmen Schnupfen der sich gut behandeln ließ aber immer wiederkehrende Halsentzündung und Fieberschübe. 
 
Die Kleine braucht noch sehr viele gedrückte Daumen.

21.03.19

Auch vor uns macht die Grippewelle leider keinen Halt.

Wir melden uns mit Neuigkeiten sobald wir wieder gesund sind.

Der Flohmarkt am Sonntag findet statt.

04.03.19

Wir waren gestern Futterspenden an der Futterstelle unserer "Großkastrationsaktion" verteilen.

So können wir dank Ihrer Hilfe die Tierfreundin, welche die Katzen versorgt unterstützen. Sie hat uns noch ein Foto von einem Teil der Futtergäste geschickt:

27.02.19

Wir werden heute zum letzten Mal - vor dem Frühjahr/Sommer - zum Fangen fahren.

Wir haben dieses Jahr bereits 22 Katzen/Kater kastrieren lassen.
 
Alleine an der "Großbaustelle" im nördlichen Landkreis haben unsere Helfer insgesamt 480 Stunden ihrer Freizeit verbracht.
 
Dort werden die Streuner von mehreren Privatleuten versorgt und an einer festen Futterstelle hat eine liebe Tierfreundin ein Auge drauf, ob weitere Tiere auftauchen.
 
Wir werden ca. 1 wöchentlich vor Ort sein, um sie mit Futter zu unterstützen und mit ihr gemeinsam darauf achten, ob noch unkastrierte Tiere auftauchen.
 
Danke ganz herzlich an alle die mitgeholfen und an alle, die dieses große Projekt mit unterstützt haben.
 
Danke ganz herzlich an unsere Tierärzte, die immer Zeit gefunden haben um Unmögliches möglich zu machen.
 
Wir hoffen, dass im Frühjahr möglichst wenig Streunerbabies geboren werden, um das Katzenelend im Landkreis einzudämmen. Das Thema Kastrations- und Kennzeichnungspflicht bleibt natürlich weiter als wichtiger Punkt auf unserer Prioritätenliste. Da sind wir nun auf die Ämter angewiesen.
 
Vielen herzlichen Dank an alle unsere Helfer, an alle Menschen, die uns mit Spenden unterstützen. Ohne Ihre Hilfe könnten wir den Tieren nicht helfen.

18.02.19

Gestern war unser erster Flohmarkt in diesem Jahr und unsere Helfer konnten 125 Euro für die Katzenhilfe einnehmen. Vielen lieben Dank an alle Einkäufer und für die tollen Spenden für den Flohmarktstand. Der nächste Metro-Flohmarkt ist am 24.03.18.

Auch letzte Woche waren wir fast täglich beim Fangen draussen und es konnten weitere zwei Streuner kastriert werden.

Diese Woche möchten wir unsere große Kastrationsaktion im nördlichen Landkreis abschließen. Wir haben noch einen Hof an dem der Kastrationsstatus unbekannt ist und hoffen nun auf die Vernunft der Leute. Bei dem warmen Wetter ist Ende der Woche auch Ende der Aktion, da wir keine trächtigen Katzen zur Kastration abgeben möchten.

Bitte drücken Sie uns die Daumen, dass wir alle erwischen, damit das Drama im Frühjahr nicht von vorne beginnt.

Zwei unserer Pflegekatzen waren diese Woche auch beim Tierarzt zum Kastrieren und haben alles gut überstanden.

Vielen lieben Dank an alle unsere Helfer und Unterstützer. Ohne Ihre Hilfe könnten wir all dies nicht bewerkstelligen.

Wir wünschen Ihnen allen  eine schöne und hoffentlich sonnige Woche und sagen bis bald.

10.02.19

Heute möchten wir uns mal wieder mit Neuigkeiten melden.

Auch wenn das kalte Wetter für unsere Helfer bei den Fangaktionen unangenehm ist, es hat Vorteile. Die unkastrierten Katzendamen sind noch nicht rollig und wir haben einen Zeitpuffer. Es gestaltet sich als Geduldsspiel die restlichen unkastrierten Katzen zu sichern.

Wir haben an einer Fangstelle mittlerweile bis auf einen Kater – der nur selten dort auftaucht – alle Katzen kastrieren können. Bei einer weiteren Fangstelle ist die „Ur-Mutter“ ebenfalls mittlerweile kastriert und an unserer großen Fangstelle sind noch 2-3 unkastrierte Katzen zu sichern. Unsere Helfer sind täglich unterwegs und wir hoffen noch alle zu erwischen, damit es dort überall im Frühjahr ruhiger wird.

Die kastrierten Katzen sind ortstreu geblieben und schon fast zutraulich.

Leider haben wir an einer Fangstelle jemanden, der den Sinn der Aktion nicht versteht und boykottiert. Das macht das Ganze noch schwieriger und zerrt an den Geduldsfäden unserer Helfer.

Jedem vernünftigen Menschen müsste es ja einleuchten warum man das Elend der Strassenkatzen so minimal wie möglich halten möchte.

Erst vor zwei Tagen haben wir eine Fundkatze gemeldet bekommen, die sehr krank – augenscheinlich ausgesetzt – aufgefunden wurde. Ihr kompletter Mund war mit Geschwüren übersäht, die Bakterien haben nicht mehr viel Mundschleimhaut und Zunge übrig gelassen. Wenn man so etwas sieht, könnte man tagelang durchheulen und versteht die Welt nicht mehr. Ein Foto dieser Katze ist  in der Rubrik „Zugelaufene Katzen“ zu finden. Am gleichen Tag wurde uns auch ein blinder Findling gemeldet. Bisher sucht diesen gepflegt aussehenden und zutraulichen Kater noch niemand. Da sind wir aber guter Hoffnung, dass er einfach aus einer Wohnung ausgebüchst ist und sich die Besitzer Anfang der Woche melden. Nicht jeder hat Internet und manchmal dauert es etwas bis die Leute wissen wer sich in welchem Ort um Fundtiere kümmert.

Wir hatten letzte Woche auch eine Fundhündin. Unsere Helfer waren froh als sie einen Chip auslesen konnten. Leider ist dieser nicht registriert und auch über den Chiphersteller nicht nachvollziehbar an welchen Tierarzt er verkauft wurde. Die Hündin ist im zuständigen Tierheim untergebracht. Leider hat sich auch hier bisher kein Besitzer gemeldet.

Einer unserer Jungkater und ein älterer konnten in ein neues Zuhause ziehen. Heute  bekommen noch zwei Pfleglinge Kennenlernbesuch und wir hoffen, dass auch sie bald in ein eigenes Daheim umziehen können.

Nächsten Sonntag ist wieder Flohmarkt beim Metro in Augsburg und wir freuen uns schon auf viele Besucher und Einkäufer.

Vielen lieben Dank an alle unsere Helfer und Unterstützer, danke für all die Geldspenden um unsere Tierarztkosten zu decken, für all die Futterspenden für die Pflegekatzen und die Futterstellen, danke für all die tollen Sachspenden und danke für all die Zeit, Liebe und Geduld, die unsere Helfer opfern.

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Start in die neue Woche und sagen bis bald.

23.01.19

Unsere Helfer waren auch die letzten Tage wieder fleissig.

An einem Hof konnten wir weitere drei Streunerinnen, die sich dort als Futtergäste einquartiert haben, kastrieren lassen. Nachdem lange Zeit keine der unkastrierten Katzen in die Falle ging (sondern nur die bereits kastrierten) half uns der Hofbesitzer beim Einfangen. Zu ihm als Futtergeber sind die Katzen doch zutraulicher bzw. gingen näher an ihn hin. Und mit beherztem Zugreifen - natürlich mit bissfesten Handschuhen - wurden sie von ihm gesichert. Ganz lieb danke für die Mithilfe.

An einer Futterstelle konnte ein kranker Jungkater gesichert werden. Er ist jetzt in tierärztlicher Behandlung und wenn er wieder gesund ist, darf er kastriert zurück in die Freiheit.

Morgen steht die nächste Fangaktion auf dem Plan. Auch an der Stelle fehlen noch 2-3 erwachsene Katzen die kastriert werden müssen.

Eine ältere Fundkatze ist wieder bei ihren Besitzern. Sie wurde schmerzlich vermisst. Uns hat es sehr gefreut, dass sie ein Zuhause und eine liebe Familie hat.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken. Ohne Ihre Hilfe könnten wir nicht helfen. Dankeschön.

Wir wünschen Ihnen allen noch eine schöne Woche und sagen bis bald.

13.01.19

Wir möchten uns heute mit Neuigkeiten melden.

Das Jahr hat ruhig angefangen. Wir hatten gestern unser erstes Fundtier: Ein Hund der hier in Langweid gefunden wurde und auch gleich wieder nach  Hause konnte. Er war seinem Besitzer beim Gassigehen entwischt.

Der in Gersthofen gefundene Langhaarkater wird leider von niemandem vermisst. Es hat sich trotz intensiver Suche kein Besitzer finden lassen. Wir werden für ihn nun – unter Vorbehalt Fundrecht – ein Zuhause suchen. Er ist ein ganz lieber Kater der allerdings mit Artgenossen nicht zu Recht kommt. Zu kleinen Kindern wäre ebenfalls problematisch, da er Angst vor Kindern hat und am liebsten möchte er eine ruhige Familie mit späterem Freigang. Wer mehr über den hübschen wissen möchte, darf gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Die kleine Linda durfte letzte Woche in ihr eigenes Zuhause ziehen und mehrere unserer Katzen bekommen bald Kennenlernbesuch. Auch Kater Tiger hat über seine Pflegemama eine eigene Familie gefunden. Er wird nächste Woche noch gegen Tollwut geimpft und darf nach der 3-wöchigen Wartezeit in die Schweiz ziehen. Wir sind da ja international. Zwei unserer Ehemaligen leben mittlerweile auf Teneriffa. Auslandstierschutz mal andersherum.

Wir haben seit Anfang des Jahres unsere Fangaktionen fortgesetzt. Die meisten Katzen der Fangplätze sind nun kastriert und wir versuchen die wenigen Unkastrierten noch bis zum Frühjahr zu Sichern und zum Kastrieren zu bringen.

Danke an alle unsere Helfer die viel Freizeit opfern und bei jedem Wetter unterwegs sind.

Leider wurde für heute – aufgrund der Wetterverhältnisse, Regen auf Schnee und Glatteisgefahr – der Flohmarkt vom Veranstalter abgesagt. Am 17.02.19 finden Sie uns wieder mit einem Stand auf dem Metro-Flohmarkt. Parallel verkaufen wir natürlich die Sachspenden auch über unseren Online-Flohmarkt und über Kleinanzeigen im Internet. Vielen lieben Dank an alle, die uns mit den tollen Sachen versorgen und an alle Einkäufer.

Wir wünschen Ihnen allen einen ruhigen und schönen Sonntag und sagen bis  bald.

30.12.18

Ein Jahr ist zu Ende und wir schauen gespannt auf 2019 und wünschen Ihnen alles Liebe und Gute für das Neue Jahr

Vielen lieben Dank an alle die unseren Schützlingen geholfen haben und die all die Hilfe möglich gemacht haben.

Wir konnten 2018 sehr viel erreichen und haben Ihnen ein paar Zahlen zusammengefasst:

Insgesamt hatten wir 130 Fundtiere, von denen ca. 2/3 zu ihren Besitzern zurück konnten. Um Wildtiere und exotische Fundtiere wie z.B. das kleine Frettchen oder einen verletzten Fundhahn haben sich Fachleute und unsere Tierärzte gekümmert und einige davon konnten geheilt auch wieder zurück in die Freiheit oder wurden von anderen Vereinen oder Tierfreunden übernommen.

Wir haben letztes Jahr insgesamt 81 Katzen kastrieren lassen können. Die meisten waren Streunerle, die an Futterstellen weiterversorgt werden. Wir hoffen natürlich weiter auf  eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. In Bezug hierzu konnten wir 2018 ebenfalls wieder einen Schritt nach vorne gehen. Aber in der Politik benötigt alles etwas Zeit. Wir geben nicht auf und bekommen immer mehr Unterstützer, die auch die Notwendigkeit sehen.

Es haben über uns und mit Hilfe unserer Tierärzte insgesamt 36 Tiere ein neues Zuhause gefunden.

Die Tierarztkosten sind – das erste Mal – im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen und wir sind knapp unter der 24.000 Euro Grenze geblieben. Das ist sehr viel Geld, aber es wurde nicht mehr, so wie die Jahre davor.

Wir hoffen auf eine ruhige Silvesternacht und sagen bis bald im neuen Jahr

23.12.18

Wir wünschen Ihnen allen wunderschöne Weihnachten,

besinnliche und ruhige Feiertage und viel Zeit für Sie und Ihre Lieben.

15.12.18

Wir möchten uns vor Weihnachten noch mit Neuigkeiten melden:

Anfang des Monats konnten wir einen in Stettenhofen vermissten Kater seinem glücklichen Besitzer übergeben. Er war hier in Langweid von einer Tierfreundin gesichtet und gesichert worden.

Zwei Streunerkatzen konnten eingefangen und zum Kastrieren gebracht werden. Die beiden sind schon wieder zurück in ihrem gewohnten Revier.

Auch die nächsten Tage werden unsere Helfer weiter versuchen die letzten unkastrierten Katzen an den geplanten Fangstellen einzufangen und zum Tierarzt ztu bringen. Hierfür brauchen wir Ihre gedrückten Daumen, damit sich im Frühjahr nicht noch einmal Nachwuchs ankündigt.

In Langweid werden leider zwei Katzen vermisst. Ein älterer rot-weißer Kater in der Römerstraße und ein jüngerer getigert mit weiß in der Augsburger Strasse. Wenn Ihnen "neue" Katzen auffallen, melden Sie sich bitte bei uns damit auch die beiden vor Weihnachten noch nach Hause können.

Wir hatten am letzten Wochenende wieder einen Stand auf dem Metro-Flohmarkt und konnten 66,10 Euro für die Katzenhilfekasse einnehmen. Vielen lieben Dank an unsere Helfer die der Kälte trotzten und allen Spendern und Einkäufern.

Vielen lieben Dank an alle, die uns auch dieses Jahr wieder unterstützt haben. Egal ob durch Geld, Futter, Streu, Sachspenden oder Ihre Freizeit. 1000 Dank so konnten wir sehr viel erreichen und sehr  vielen Tieren helfen.

Lieb wäre noch, wenn alle, die über den Amazon Wunschzettel bestellt haben, uns die Rechnungen als Mailanhang unter katzenhilfe-augsburg@t-online.de zusenden könnten. Wir werden Anfang des Jahres die Spendenquittungen versenden. Von manchen Spendern fehlen uns noch die Adressen. Auch hier die Bitte: Senden Sie uns diese per Mail zu.

Wir wünschen Ihnen allen noch eine schöne Vorweihnachtszeit und sagen bis bald.

01.12.18

Wir wünschen Ihnen allen ein wunderschöne und ruhige Adventszeit. Viele schöne Stunden mit Ihren Lieben und ganz viel Ruhe ohne Trubel vor Weihnachten.

Bei uns hat sich die letzten Wochen auch viel getan. Wir konnten an allen "Fangstellen" noch einige Katzen zum Kastrieren bringen und die letzten unkastrierten versuchen wir noch vor Weihnachten zu Sichern und zum Tierarzt zu bringen.

Es wird langsam schwieriger, das ist aber normal. Die bereits kastrierten werden immer zutraulicher, finden auch die Fallen mit Futter nicht schlimm. Was natürlich zur Folge hat, dass sie des öfteren drinnen sitzen.

Bei ein paar haben wir die Hoffnung, dass sie sogar so zutraulich werden, um in eine eigene Familie ziehen zu können. Für alle wäre aber nur ein Freigangsplatz optimal. Das entscheiden wir mit den Futterstellen zusammen im Frühjahr.

Wir möchten uns bei allen Helfern und Spendern aufs Herzlichste bedanken. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir auch dieses Jahr nicht so vielen Tieren helfen können und ein Nein gab es dank Ihrer Hilfe nie.

Die nächsten Wochen werden hoffentlich auch für unsere Helfer ruhiger. Wir haben noch Katzen die ein neues Zuhause suchen. Die Vermittlung wird aber um Weihnachten herum "eingestellt", damit kein Tier unterm Weihnachtsbaum als Geschenk landet.

Einige unserer Schützlinge konnten in den letzten Wochen in ein neues Zuhause ziehen und wir wünschen Ihnen und ihren Familien eine glückliche gute Zeit.

Wir hatten auch wieder Findlinge: unter anderemein kleines Katzenmädel hier in Langweid, welches leider nicht vermisst wird.

Nächstes Wochenende ist der letzte Flohmarkt für dieses Jahr und wir hoffen auf viele Besucher und Einkäufer.

Wir sagen bis  bald.

13.11.18

Wir möchten uns mit Neuigkeiten melden:

Wir sind immer noch fleissig am Streunerle kastrieren und verbringen gerade 2 bis 3 Tage die Woche beim Fangen. Gestern hatten wir schon die ersten kastrierten Katzen wieder in der Falle. Konnten aber am Abend drei zum Kastrieren in die Tierklinik bringen. Einer unserer Pflegekater war heute auch beim Kastrieren und hat alles gut überstanden.

Leider haben wir auch eine traurige Nachricht. Die kleinen Findlinge aus Gablingen haben die Katzenseuche und leider kam für zwei jede Hilfe zu spät. Die Geschwister waren nun mehrere Tage stabil, ziehen jetzt scheinbar nach. Das ist gruselig und traurig, dass man trotz intensivmedizinischer Massnahmen gegen den Virus so wenig Chancen hat.

Wir haben für das Gemeindeblatt einen kleinen Text geschrieben, denn es ist sehr wichtig, dass jeder seine Katzen impfen lässt und vor allem auch (wenn so ein Virus im "Ortsbestand" ist erst recht) kastrieren lässt. Der Virus hält sich ewig und sollten nicht geimpfte Katzen im Frühjahr wieder Babys bekommen, fängt das von vorne an.

Auch die Streunerles sollten alle dringend kastriert werden, denn das lapidar mit "regelt die Natur" abzutun, ist der falsche Weg und gegenüber den Tieren mehr als unfair wenn man sieht wie schlecht es ihnen geht und wie elend sie sterben, wenn man sie sich selber überlässt. Selber geht man ja sogar wegen einer Erkältung zum Doktor. Wir stehen natürlich gerne hilfreich zur Seite, wenn es um das Einfangen wilder Katzen geht.

Durch die Behandlungskosten ist natürlich eine hohe Tierarztrechnung entstanden. Wir konnten auf dem Flohmarkt vorletzten Sonntag 105 Euro einnehmen, über den Online-Flohmarkt und Verkäufe über Online-Portale auch noch 65 Euro.

Wir möchten uns ganz herzlich für alle Spenden bedanken. Besonders die Woche bei den "Rofa Freunden" die uns - dank einer tollen Aktion - mehr als 700 Euro auf das Vereinskonto zukommen haben lassen. Vielen lieben Dank auch für die Futter- und Streuspenden. Mit Ihrer Hilfe können wir sehr viel helfen.

Wir wünschen Ihnen allen noch eine schöne Woche und sagen bis bald.

03.11.18

November-Überraschung

Bitte achtet in Eurer Umgebung verstärkt auf Katzenmütter, die mit ihren Kleinen unterwegs sind oder plötzlich dünn durchs Leben gehen.
 
Heute Morgen bekamen wir von Tierfreunden die Nachricht, dass gestern eine Streunerin ihre Kleinen zur Welt gebracht hat. Sie sind dort sehr gut versorgt und haben auch einen warmen Platz. Nur geht das nicht allen obdachlosen Katzen so. Das lange, warme Wetter könnte da für manche Überraschung sorgen.
 
Ihr könnt euch jederzeit bei uns oder einem anderen Tierschutzverein melden, wenn Ihr Hilfe benötigt und natürlich werden die Mütter auch kastriert, sobald die Kleinen "flügge" sind.
 
Danke an alle die mit offenen Augen durchs Leben gehen und auch denen helfen, die kein Zuhause haben

01.11.18

Heute ging es für die sechs kastrierten Streunerle zurück in die Freiheit.

Einen Fundkater haben wir zur Untersuchung in die Tierklinik gebracht und er zieht anschließend in eine unserer Pflegestellen. Der Kater ist seit September hier in Langweid unterwegs und wir konnten keinen Besitzer finden. Aufgrund der Witterung ging es jetzt erstmal ins Warme für ihn. Natürlich hoffen wir, dass sich noch ein Besitzer meldet. Er war aber sehr ortstreu bei den Findern und Tag und nacht dort. Leider ist die eigene Katze nicht bereit ihn als Zweitkater zu akzeptieren.
 
Ein Winzling von unseren Pflegekatzen hat ein neues Zuhause bei einer Tierarzthelferin gefunden. Danke an unsere Tierärzte für die Vermittlungshilfe und fürs Päppeln des Kleinen.
 
Vielen lieben Dank für die Futterspenden, die uns diese Woche noch erreicht haben. Wir haben heute bereits fleissig an die Streunerfutterstellen verteilt. Bei der Witterung wird auch auf Trockenfutter umgestellt und so können wieder viele Streunerchen satt werden.
 
Danke auch an alle, die uns finanziell und mit Sachspenden unterstützen, so konnten wir alle aufgelaufenen Tierarztrechnungen bezahlen und unsere Kastrationsaktionen beruhigter fortsetzen.
 
Am Sonntag sind wir wieder mit einem Stand auf dem Metro-Flohmarkt vertreten und freuen uns auf viele Einkäufer und Besucher.
 
Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Wochenende und sagen bis bald.

27.10.19

Wir möchten uns zum Wochenende mit Neuigkeiten melden.

Letzte Woche konnten wir noch vier Streunerkatzen kastrieren lassen und fünf Kleine sind – nach tierärztlicher Behandlung – in Pflegestellen eingezogen. Die Kleinen  brauchen nun noch ein paar Wochen um sich an Menschen zu gewöhnen und dürfen dann Ende November/Anfang Dezember vermittelt werden. Unsere stationären Patienten sind auf dem Weg der Besserung und dürfen hoffentlich bald die Tierklinik verlassen.

Wir werden ab Montag eine große Kastrationsaktion beginnen. Viele haben unseren Aufruf mitbekommen, dass wir Auswilderungsplätze für erwachsene, kastrierte Katzen und Pflegestellen für Kleine suchen. Vielen herzlichen Dank für all die Hilfsangebote. Im Moment sieht es – dank Ihrer Hilfe - gut aus und wir hoffen wir bekommen alle, die nicht zurück in ihr altes Revier können, untergebracht.

Hier geht auch ein herzliches Dankeschön an alle Anwohner, Helfer und die Gemeinde. Gemeinsam schaffen wir so eine Basis mit der die Tiere gut leben können und auch die Freigänger im Ort ihr Revier nicht mit zu vielen anderen teilen müssen.

Und vielleicht engagieren sich auch andere Kommunen, denn so erkennt man gut die dringende Notwendigkeit einer

Kastrations- und Kennzeichnungspflicht bevor die Situation eskaliert und keiner damit glücklich ist, am wenigsten die Tiere.

Nächstes Wochenende ist Metro-Flohmarkt. Wir haben wieder ganz viele tolle Sachspenden bekommen. Dankeschön. Parallel füllen wir auch immer unseren Online-Flohmarkt, damit Geld in die Vereinskasse fließt.

Wir wünschen Ihnen allen ein schönes Wochenende auch wenn das Wetter zu wünschen übrig lässt und sagen bis bald.

15.10.18

Nach den erfolgreichen letzten Tagen möchten wir Sie an den Neuigkeiten teilhaben lassen:

In den letzten beiden Tagen konnten fünf Katzen gesichert werden. Diese werden medizinisch versorgt und kastriert. Danach dürfen sie zurück in ihr Revier. Auch durften drei Pfleglinge aus der Tierklinik in ihre Pflegestelle ziehen und zwei in ein eigenes Zuhause. Drei Katzenkinder haben direkt über unsere Tierärzte ein neues Daheim gefunden.

Für den weißen Fundkater hoffen wir, dass sich bald die Besitzer melden, damit er schnell wieder nach Hause darf.

Dem kleinen Katzenkind mit der Kopfschiefstellung geht es schon viel besser, es wird nun in einer Pflegestelle sozialisiert und darf dann ein eigenes Zuhause finden.

Wir hoffen dass die nächsten Fangtage genauso erfolgreich ausgehen und unsere anderen Pfleglinge auch noch eine eigene Familie finden.

Bedanken möchten wir uns auch für die tollen Spenden die uns erreicht haben, für die Arbeit unserer Pflegestellen und all unserer Helfer und Unterstützer.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Woche und sagen bis bald

08.10.18

Wir haben letzte Woche mit den Kastrationsaktionen begonnen. Im Moment sichern wir noch hauptsächlich Katzenkinder, da durch den langen Sommer dieses Jahr ein dritter Wurf geboren wurde. Es sind aber auch die ersten Großen schon bei unseren Tierärzten.

Daher lässt sich unsere Arbeit der letzten Woche und nächsten Wochen kurz zusammenfassen: Wir fahren zum Tierarzt, sichern die nächsten, fahren die kastrierten Katzen – sobald sie sich von der Operation erholt haben - zurück in ihre gewohnte Umgebung und die Kleinen nach der Behandlung in die Pflegestellen.

Letzte Woche hatten wir noch einen Jungfalken der verletzt gefunden und zum Tierarzt gebracht wurde. Nach einer kurzen Erholungsphase durfte er wieder in die Freiheit.

Wir möchten uns ganz herzlich für die große Resonanz auf unseren Hilferuf bedanken. Die Aktion in dem kleinen Dorf beginnt zum Ende des Monats. Wir aktualisieren hier sobald wir Katzen in Sicherheit haben.

Vielen lieben Dank auch für die Futter-, Streu- und Geldspenden. Dank Ihrer Hilfe können wir vielen Tieren helfen.

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Woche und melden uns, sobald es Neuigkeiten gibt.

04.10.18

Wir brauchen ein Wunder und Ihre Hilfe

Heute waren wir in einem kleinen Dorf im Landkreis, aus dem wir einen Hilferuf bekamen.

Dort sind viele Katzen, die kein Zuhause haben und die leider nicht kastriert wurden, bevor sie ihr Zuhause  verloren haben. Der Nachwuchs ist nun auf unsere Hilfe angewiesen, um nicht sein komplettes Leben auf der Straße zu verbringen und die großen Katzen auf unsere Hilfe um kastriert in Ruhe und in Freiheit leben zu können. Ein paar davon können sicherlich im Dorf an einer Futterstelle versorgt werden, nur leider sind es zu viele um dies tiergerecht und auch für die Tierfreunde vor Ort gerecht, zu stemmen.

Das kleine Dorf hat Anwohner die tierlieb sind, vernünftig sind und mithelfen. Nur  bekommen sie das Ausmaß ohne Hilfe nicht in den Griff.

Uns haben heute 8 paar kleine Knopfaugen angesehen und wir hätten die wenige Wochen und Monate alten Zwerge gerne gleich eingepackt und zum Tierarzt gebracht. Wir haben mit den Zwergen was gemeinsam, wir sind mit unseren fünf Pflegestellen einfach zu klein.

 

Wir brauchen Hilfe ---- Die Tierfreunde vor Ort brauchen Hilfe

  • Wer kann kleine Katzen bis zur Vermittlung eine Pflegestelle anbieten?
  • Wer ist auf der Suche nach neuen Mitbewohnern für die er die Verantwortung für immer übernehmen kann?
  • Wer kann uns helfen, wer hat ein Herz und Platz

Auch die großen brauchen Hilfe:

  • Wer sucht Mäusefänger und hat auf seinem Reiterhof, Bauernhof, Grundstück Platz für 1-2 erwachsene kastrierte Katzen?

Wer kann uns helfen dort ein Wunder zu vollbringen?

Natürlich sind wir – gerade in so einem Fall – mit den Behörden und Politikern zum Thema Kastrations- und Kennzeichnungspflicht am diskutieren und ziehen alle an einem Strang.

Für die jetzt dort lebenden Fellnasen wird dies aber zu lange dauern und wir möchten nicht, dass aus ca. 30 Katzen nächstes Jahr 2-3x so viele werden.

Wenn Sie helfen können, melden Sie sich bitte bei uns unter 08230-4540 oder per Mail unter katzenhilfe-augsburg@t-online.de

Dankeschön.


Dies ist eine kostenlose Homepage erstellt mit hPage.com.